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Praxis-Öffnungszeiten
Montag und Donnerstag: 7.15 – 19.00 Uhr Dienstag: 7.15 – 18.00 Uhr Mittwoch und Freitag: 7.15 – 13.00 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr
Terminvereinbarung
Tel.: 0 22 06-21 31 E-Mail: kontakt@arzt-overath.de Akuterkrankungen werden selbst­­verständlich sofort behandelt!

Aktuelles

Liebe Patientinnen und Patienten ,

hier finden Sie wichtige Meldungen unserer Praxis, wie Urlaubs- und geänderte Öffnungszeiten.

Rosenmontag bleibt die Praxis geschlossen!

Bitte wenden Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Ab April 2018 hat Herr Dr. Baumeister Dienstagnachmittag ausschließlich Terminsprechstunde.

Akute Beschwerden werden selbstverständlich von Frau Dr. Jennen oder Frau Röll behandelt.  Weitere Informationen finden Sie unter Sprechstunden.

Damit es für Sie schneller geht, hält Herr Dr. Baumeister von Montag bis Freitag zwischen 12.00 und 12.30 eine Akutsprechstunde ab. Bitte melden Sie sich dafür in der Praxis telefonisch an.

INR-Kontrollen finden von Montag bis Freitag ab 10.00 Uhr statt.

Mit Beginn der Karnevalszeit tritt die Influenza wieder gehäuft auf. Durch eine Impfung können Sie sich schützen.
Wir beraten Sie gerne. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen.

Hygiene ist das Wichtigste!

Hausärzte beraten und helfen Patienten Was passiert, wenn das Coronavirus in Deutschland auftritt? Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen? Wie helfe ich mir bei akutem Infekt? Insbesondere zu Jahresbeginn sind die Hausarztpraxen überfüllt mit Patienten, die an verschiedenen Virusinfekten erkrankt sind. Wenn neue Viruserkrankungen bekannt werden, besteht ein akuter Beratungsbedarf in den Arztpraxen. „Die mediale Information nahezu in Echtzeit über neue Viruserkrankungen führt oft zur kurzfristigen Panik bei Patienten“,erklärt Dr. Oliver Funken, 1. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein. „Ruhe bewahren und Hygienemaßnahmen ergreifen“,erklärt Dr. Funken.„Dasgilt für jeden grippalen Effekt und für jede Viruserkrankung.“ Mit einfachen Maßnahmen kann sich jeder Patient grundsätzlich schützen.•Hände gründlich waschenundvermeiden, mit den Händen in das Gesicht zu fassen und Augen,Nase und Mund zu berühren. •Nicht in die Hand, sondern in den Ärmel husten. •Bei Grippeanzeichen möglichst zu Hause bleiben und Arztpraxis telefonisch verständigen und Weiteres absprechen. •Sogenanntes 10 Minuten Stoßlüftenmehrmals täglich,um die Zahl der Viren in geschlossenen Räumen zu verringern und zu verhindern, dass die Mund-und Nasenschleimhäute austrocknen und damit „anfälliger“ werden.Hier ist die Selbstdisziplin der Patienten gefragt. „Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz schützt zusätzlich vor Tröpfcheninfektion“,betontDr. Funken.„Die Grippewelle haben wir jedes Jahr, allerdings in sehr unterschiedlicher Ausprägung. Mehrere Hundert Todesfälle in leichten und geschätzt deutlich über 20.000 Todesfälle in schweren Grippewellen. Aber diese Zahlennutzen sich eben ab. Man hört diese jafast jedes Jahr. Vor neuartigen Erkrankungen hat man eher Angst.“Aggressive Virusinfektionensind vor allen Dingen für die Ältere, für Chroniker und für Schwangere sehr gefährlich.Beim Hausarzt können sich Patienten zuverlässig und umfassend u.a.zum Coronavirus informieren und Vorsorgetipps erhalten. Wer sich unwohl fühlt oderstarke Beschwerden verspürt, sollte den Hausarzt vorab telefonisch kontaktierten.

Hausärzte fordern Klimaaktionspläne

Klimaschutzstrategie im Gesundheitswesen dringend notwendig

(Köln, 11.12.2019) Klimaveränderungen und die einhergehenden Extremwetterereignisse wie Hitzewellen und Starkregen sowie weitere Veränderungen der Umwelt wirken sich auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen aus. Nicht nur Kranke leiden unter den wetterbedingten Extremereignissen, die unter dem Klimawandel zunehmen und völlig neue Gefahrensituationen mit sich bringen. Auch bei guter Konstitution müssen die Menschen bei hohen Wärme- und Hitzebelastungen die körpereigenen Schutzmechanismen maximal aktivieren, jedoch ab 28 Grad nimmt die Leistungsfähigkeit ab und ab 35 Grad darf kein Arbeitsplatz mehr betrieben werden. Kleinkinder, Senioren und chronisch kranke Menschen sind bereits bei geringeren Temperaturen gefährdet und müssen geschützt werden.

Der Vorstand des Hausärzteverbandes Nordrhein e.V. fordert deshalb zeitnah Hitzeaktionspläne in den Einrichtungen des Gesundheitswesens und in den Kommunen. „Der Schutz der Patienten und der Mitarbeiter ist eine vordringliche Aufgabe“, erklärt Dr. Ralph Krolewski, umweltpolitischer Sprecher des Hausärzteverbandes Nordrhein. „Alle Einrichtungen der Krankenbehandlung und Pflege müssen an das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes angeschlossen werden. Organisatorische Konzepte zur Gefahrenminderung sind neben der Kenntnis zu Basismaßnahmen und Risikogruppen dringend notwendig.“ Die Fortbildung aller Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu hitzebedingten Erkrankungen und Gefahren ist für den Hausärzteverband dabei vordringlich.

„Es kann nicht angehen, dass während einer Hitzewelle geborene Kinder und ihre Mütter als auch Senioren und andere Risikogruppen sowohl in Einrichtungen des Gesundheitswesens als auch in den Kommunen ungeschützt und damit gefährdet sind, weil Hitzeaktionspläne fehlen, sie bei steigenden unkontrollierten Raumtemperaturen in Lebensgefahr geraten und nicht überwacht und geschützt werden“ beklagt Dr. Krolewski.“ Es ist zentrale Aufgabe der Gesundheitsversorgung, bereits dokumentierte und weiterhin zunehmende Gefahren durch Hitzewellen wahrzunehmen und zu handeln.“

Hitzewellen können abhängig von Dauer und Intensität die Dimension eines Großschadensereignisses annehmen und dabei große Bevölkerungsgruppen insbesondere in den sich herausbildenden städtischen Hitzeinseln im Rheinland bedrohen. Bei Überschreiten von gefühlten Temperaturen ab 32 Grad Celsius sollten besondere Organisations- und Alarmierungskonzepte eingesetzt werden nach Erhalt von regionalen Warnmeldungen durch den Deutschen Wetterdienst zu starker Wärmebelastung. Ab 38 Grad kommt es zu extremen Hitzebelastungen, die u.a. eine regionale Einsatzsteuerung von Rettungsdienst und Notdienst erforderlich machen. Die stark erhöhte Sterblichkeit und Inanspruchnahme des Gesundheitswesens während Hitzewellen ist seit vielen Jahren belegt.

Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen sind das wirkungsvollste Präventionskonzept für die Kinder und die Bevölkerung. Es ist notwendig, dass diese Themen vom BMG aufgegriffen werden und in Kooperation mit anderen Ministerien wie dem Umweltministerium Umsetzungsstrategien entwickelt werden. Für den Aufbau resilienter Strukturen im Gesundheitswesen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich sind im Rahmen schadensmindernder Anpassungsstrategien auch die notwendigen Finanzmittel bereitzustellen. Der Vorstand des Hausärzteverbandes arbeitet deshalb mit im Netzwerk zum Klimavorsorgeportal des Bundes und ist im Austausch mit den für Anpassungsmaßnahmen wesentlichen Fachrichtungen und Behörden.

„Wir brauchen ein Leitbild gesunder Lebensräume unter Einbeziehung des Klimaschutzes und der Klimaanpassung“ betont Dr. Krolewski. „Nur mit einem kooperativen Miteinander kann die Politik ein erfolgreiches Präventionskonzept vorlegen.“ Das Gesundheitsministerium muss jetzt aktiv auf die verschiedenen Ministerien zugehen, fordert der Hausärzteverband Nordrhein. Bei allen Entwicklungen zeigt sich, welche Bedeutung die Begrenzung einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad durch Erreichen der Klimaneutralität als Ergebnis umfangreicher nationaler und internationaler Maßnahmen nach dem Paris-Abkommen für die Gesundheit hat und zunehmend haben wird. Von diesem Ziel sind wir allerdings noch weit entfernt.